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Eine Kunst im Dienste der Industrie.

Die Kunst ein Kunstwerk zu begleiten.
 
 
Mehr als 1500 Bilderleisten
 

HEUTE WIE DAMALS.
ES IST IMMER NOCH EINE FRAGE DER ZEIT.
Das Wasservergolden ist eine Technik mit langer Tradition, die bereits seit Jahrhunderten praktiziert wird. Ein langer und aufwendiger Prozess, bei dem die Vergolder von Giner Ihr ganzes Können und Ihre ganze Erfahrung mit einbringen.

Um die Technik des Wasservergoldens vollends zu beherrschen, bedarf es einer Lehrzeit von mindestens 5 Jahren. Das dann erzielte Ergebnis ist jedoch einzigartig, denn nur mit Ausdauer, Gewissenhaftigkeit und der nötigen Geduld ist es möglich das gesamte Potential an Schönheit auszuschöpfen, welches in den edlen Materialien liegt. Die wasservergoldeten Leisten zeichnen sich durch ihre Transparenz, ihren Glanz sowie das typische Überlappen der Metallblätter aus, wobei jede einzelne Leiste in ein einzigartiges Kunstwerk verwandelt wird. Die äusserst aufwendige Technik des Wasservergoldens und dessen erzielte Ergebnisse konnten bis heute noch durch kein modernes maschinelles Vergoldungssystem ersetzt werden, womit dieses Kunsthandwerk auch heute noch etwas ganz Besonderes bleibt.

Unsere Leisten werden aus Ayous-Holz hergestellt, welches vor der Weiterverarbeitung getrocknet und besonders behandelt wird, um eine spätere Krümmung des Holzes zu vermeiden. Auch gegen Holzwurm wird unser Holz behandelt.

Nach Kehlung des gewünschten Profils werden die Rohleisten dann mit Kreidegrund, einer Mischung aus Kreide, Hasenleim und Wasser, grundiert. Von dieser Paste werden ca. 7 Schichten aufgetragen, um einen homogenen Untergrund zu erzielen, auf welchem nun der eigentlich Prozess der Wasservergoldung in allen nur erdenklichen Ausführungen vorgenommen werden kann. Abschliessend wird die Oberfläche mit einem Achat-Stein poliert, was der wasservergoldeten Leiste ihr unverwechselbares Kennzeichen, die glänzende Oberfläche, verleiht.

Der Vergoldungsprozess besteht aus folgenden Schritten:

Um eine geschmeidige Oberfläche zu erzielen, werden 2 bis 3 Schichten Poliment aufgetragen. [1]

Das Poliment ist eine Substanz, die speziell beim Vergolden eingesetzt wird und von Natur aus eine leicht rotbraune Farbe hat.

Dieses Poliment sollte man 24 Stunden trocknen lassen, bevor man dann die Leiste mit sehr feinem Schleifpapier solange schleift, bis man eine perfekt glatte Oberfläche erarbeitet hat.

Nun wird die Leiste mit einer Mischung aus Wasser und Alkohol, der ”Netze”, befeuchtet. [2]

Woraufhin dann die Metallblätter mit Hilfe von Baumwolle, der Anlegeplatte oder dem Anschiesser aufgetragen werden, abhängig davon, ob man Echtsilber, Schlagmetall oder Echtgold verarbeitet. [3]

Im Falle von Echtsilber wird zusätzlich eine Säure aufgebracht, welche die Stellen an denen sich die einzelnen Blätter
überlappen hervorhebt und das Silber etwas dunkler erscheinen lässt.

Jetzt wird die Oberfläche so lange mit Stahlwolle durchrieben, bis das Poliment wieder leicht zum Vorschein kommt. [4]

Nachdem dann die Leiste mit Alkohol und Bimsmehl vorpoliert wurde, wird die Oberfläche mit einem Achat-Stein poliert, um ihr den höchstmöglichen Glanz zu verleihen. [5]

Abschliessend wird die Leiste mit Schellack überzogen, um ihr eine schützende Schicht zu verleihen, den Glanz langfristig zu fixieren und die Oxidation des Metalls zu verhindern. [6]

Abhängig von der gewünschten Ausführung kann das Gold oder Silber mit Patina antikisiert werden.

 


 

     
 

Heute wie damals. Es ist immer noch eine Frage der Zeit.



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